Die Weltreise

Hong Kong

Where East meets West... 03.11. - 12.11.2002

...oder gemaess dem offiziellen Slogan des Tourismusbueros: City of Life - und eine Stadt voller Leben ist die Metropole. Die Moeglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben und in der Stadt zu verweilen, sind enorm: Stadtrundgaenge, ob zu Fuss oder mit dem doppelstoeckigen Tram, morgendliche Tai Chi Kurse, Pferderennen, Kunst-, Geschichts-, Wissenschafts- und andere Museen der Extra- klasse, Campieren auf einer der umliegenden Inseln, den Victoria Peak besteigen, Shoppen oder einfach nur "Kaeffelen" und die englischsprachige, China-kritische und objektive South China Morning Post lesen - das und vieles mehr erwartet den unternehmungslustigen Reisenden. Die Tatsache, dass es nach gut 5 Jahren der Rueckgabe Englands von Hong Kong an China nur noch etwas mehr als 19'000 ansaessige Englander gibt - im Gegensatz zu 6.5 Millionen Chinesen - erstaunt uns etwas. Des weiteren leben auch viele Philippinen, Inder und Touristen (fuer kurze Zeit jedenfalls) in der Stadt. Trotz der vielen Einwohner: ein jeder liegt zu 40 % falsch, wenn einzig an eine riesige Stadt gedacht wird. Knapp die Haelfte von Hong Kongs Flaeche ist ueppig bewachsen und praesentiert sich in saftigsten Gruen. Das dichte oeffentliche Verkehrsnetz und das Angebot einer GA-aehnlichen Karte sind ein Traum eines jeden OeV-Fans. Die MTR - Mass Transport Rail, sprich U-Bahn - sowie die Trams sind zu jeder Tageszeit gut genutzt, doch die vielen, vielen nigelnagelneuen Stadt- busse sind meist leer. Ob diese sich der lahmenden Wirtschaft Hong Kongs anpassen ist die Gretchenfrage. Oekonomisch hinkt die Finanzmetropole wie die westliche Wirtschaft einem gesunden Wachstum nach. Die Arbeitslosenquote sieht mit 4 %, verglichen mit Chinas offi- ziellen 7.5 %, taeuschend gut aus. Neue Arbeitsplaetze werden kaum geschaffen, ganz im Gegensatz zum boomenden China. Arbeitslose Manager sind bereit fuer die Haelfte ihres bisherigen Einkommens einen neuen Job anzunehmen, ob in Hong Kong oder China selbst... bereit Familie, Hund und Katz' hinter sich zu lassen. Die ersten zwei, drei Tage halten uns auf Trab und doch finden wir Zeit, nach 4 Monaten schwarzer Nestle-Instantbruehe - einzige Ausnahme war unser Edelessen in Khabarovsk - endlich mal wieder einen richtigen Kaffee zu schluerfen. Nicht, dass ein Espresso oder Cafe Latte in China nirgends erhaeltlich waere. Aber Kolbenkaffee ist dort verhaeltnis- maessig viel zu teuer und schmeckt meistens nicht wirklich nach Kaffee. Ein weiters "K" macht uns die naechsten paar Tage das Leben schwer, weil wir kaum widerstehen koennen: das Kreditkarten-K! Von Bally, Rolex und Tudor ueber Moeven- pick und Ricola bis Laekerol - wir fuehlen uns fast wie zu Hause ;-) Einfach und bequem liessen sich die europaeischen Preise fuer die Edelgueter und lassen sich eben diese fuer Verpflegung, Buecher und so weiter mit der Kreditkarte bezahlen. Unsere Ausgaben erreichen beinahe schwindelerregende Hoehen, welche mit den vielen Wolkenkratzern mithalten koennen. Keine Angst, wir sind nicht dem Shopping-Fieber erlegen: ein guter Drittel unserer Ausgaben ist fuer neue Visas... Vietnam, Laos und eines fuer China zum Dritten. Alle sind sie innerhalb einer Woche organisiert und in unseren Paessen. Mit dem tropische(re)n Klima gilt fuer uns von nun an eine neue bis anhin ungekannte Gefahr: Malaria. Um fuer den Fall der Faelle geruestet zu sein, machen wir uns auf die Suche nach dem Notfall-Medikament Malarone. Doch Malaria-Medis sind in Hong Kong nur gegen aerztliches Rezept erhaeltlich... So bleibt uns nichts anderes als zuerst einen Arzt aufzusuchen. Gesucht und gefunden, muessen wir der guten Aerztin tatsaechlich erklaeren, was Malarone ist, welche Wirkstoffe es enthaehlt und dass es entgegen ihrer Aussage in Hong Kong erhaeltlich ist... fuer die ganze Beratung unsererseits erhalten wir noch eine Rechung! Zaehneknirschend bezahlen wir, hoffen auf den guten Willen unserer Krankenkassen und verlassen die Praxis mit dem gewuenschten Rezept. In der naechsten Apotheke ergattern wir die zwei letzten Packungen Malarone - klingt irgendwie fast wie Toblerone... die uns eigentlich lieber waere :-) Trotzdem uns die Stadt Hong Kong architektonisch, von der Lage und dem pulsierenden Leben sehr gut gefallen hat, wollen wir uns das laendliche Hong Kong nicht entgehen lassen. Mit der Faehre schippern nach Lantau und wandern waehrend 3 Tagen auf der Insel. Die huegelige und intensiv bewachsene Landschaft erinnert uns an Hawai'i und laesst uns in Erinnerungen schwelgen. Doch es kommt besser: sogar unser Zelt kommt zum langersehnten Einsatz! Wir freuen uns, wie noch als kleine Kinder auf Weihnachten, wiedereinmal in der freien Natur zu uebernachten, den zirpenden Grillen und pfeifenden Voegeln zuzuhoeren. Ins heimatliche Europa zurueckversetzt goennen wir uns zum Abschied im Delifrance eine grosse Tasse Milchkaffee samt einem saemigen Croque Monsieur und einem leckeren Mandelgipfel... mmh... bevor es wieder zurueck nach China geht. Tipp: Wer Zeit hat und Geld sparen moechte, kann bei der Ein- oder Ausreise nach Hong Kong oder China mit dem Zug bis zur Grenze fahren, sprich Lo Wu in Shenzhen, dort zu Fuss die Grenze passieren und anschliessend wieder mit dem Zug weiterreisen. Diese Variante kostet nur halb so viel, wie wenn man mit dem Zug direkt von Guangzhou, China nach Kowloon, Hong Kong reist!

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